Sprachen lernen, indem man sie spricht
Englisch lernen, indem man es spricht
Wer in Deutschland Englisch lernt, scheitert selten an der Grammatik. Er scheitert daran, dass er sie nie unter Zeitdruck anwenden musste. Genau das übt Agnetia.
Warum Englisch genau dort hängen bleibt, wo es hängen bleibt
Deutsche Lernende verstehen fast immer deutlich mehr Englisch, als sie produzieren. Lesen fällt leicht, Serien laufen ohne Untertitel, und dann steht man beim Telefonat still. Der Grund ist bekannt und ein wenig ernüchternd: Verstehen heißt wiedererkennen, Sprechen heißt bauen — und Bauen trainiert man nur durch Bauen.
Dazu kommt, dass die Fehler deutscher Sprecher im Englischen eine kurze, sehr wiederkehrende Liste bilden. Die falschen Freunde, von denen einige peinlich sind: bekommen ist nicht become, und Gift ist nicht gift. Die Wortstellung, die aus dem Deutschen durchschlägt. Die Präposition, die wörtlich übersetzt wird.
Nichts davon löst eine weitere Erklärung, denn die Erklärung ist längst verstanden. Es löst sich dadurch, dass man es falsch sagt, sofort korrigiert wird und es noch einmal sagt. Ein paar hundert Mal.
Was wirklich schwerfällt — und wo es geübt wird
- Unregelmäßige Verben
- 300 Verben im Lehrstoff, laut abgefragt, bis sie nicht mehr nachgedacht werden müssen. Ein Verb, das schriftlich sitzt und mündlich nicht, sitzt nicht.
- Präpositionen
- In, on und at lassen sich nicht aus dem Deutschen übersetzen, sie werden über den Gebrauch gelernt. Eigene Übung mit geschlossener Liste.
- Wortschatz und falsche Freunde
- 787 Konzepte im Lehrstoff, mündlich abgefragt und danach in stummen Spielen wiederholt. Falsche Freunde verschwinden erst, wenn man über sie stolpert und sofort korrigiert wird.
- Artikel und Pronomen
- Der Nullartikel des Englischen — life is short, nicht the life is short — ist einer der hartnäckigsten Fehler und hat deshalb eine eigene Übung.
Wie eine Sitzung abläuft
Keine Lektionen, kein Lehrplan, den man durcharbeitet. Knopf gedrückt halten, sprechen, und der Agent antwortet in etwa zwei Sekunden: sechs bis sieben Züge pro Minute.
Sie sagen, in welcher Sprache Sie denken und welche Sie sprechen wollen
Alle sieben Sprachen zählen als Muttersprache. Als Zielsprache vorerst Spanisch, Englisch, Französisch, Deutsch und Italienisch; Portugiesisch und Türkisch sind noch in Entwicklung. Das Paar wählen Sie zu Beginn. Die Muttersprache lässt sich später im Profil ändern, die Zielsprache nicht.
Zum Sprechen gedrückt halten, zum Beenden loslassen
Agnetia hört zu, korrigiert den vorigen Versuch, falls nötig, und stellt die nächste Frage. Das ist der ganze Zyklus, und er läuft ohne Pausen weiter.
Sie wählen, was Sie trainieren
Sieben Sprechübungen — Wortschatz, Zahlen, Verben, Präpositionen, Artikel und Pronomen, Konditionalsätze sowie Konversation auf vier Stufen — dazu rund achtundvierzig Wiederholungsspiele im Browser, um zu festigen, was schon saß.
Sie sehen, wo Sie stehen
In der Konversation ein orientierendes Band des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens (A1-C2), das alle fünf Antworten neu berechnet wird. Und wenn Sie eine Messung wollen, den mündlichen Einstufungstest, der separat bezahlt wird.
Häufige Fragen
Brauche ich ein Mindestniveau?
Nein. Die Übungen beginnen beim Einfachsten und schalten Stufen frei, sobald Sie die vorigen beherrschen, die Konversation hat eine Einstiegsstufe, und Lingo Ascent beginnt bei A1. Es genügt, die Sprache ein wenig zu verstehen; wer gerade erst anfängt, beginnt mit Wortschatz und Zahlen.
Wird meine Aussprache korrigiert?
Nein, und das sollte man deutlich sagen. Agnetia trainiert die mündliche Produktion — den Satz bauen und aussprechen — bewertet aber weder Akzent noch Artikulation.
Bereitet es auf TOEIC oder IELTS vor?
Auf diese beiden nicht. In der Vorbereitung gibt es aber Übungen im Cambridge-Format, von A2 Key bis C2 Proficiency, mit KI-Korrektur des schriftlichen Ausdrucks. Auch den mündlichen Teil, mit einem Agenten, der den Prüfer spielt.
Wie viel muss ich üben, damit sich etwas tut?
In einer echten Sitzung sind es sechs bis sieben Züge pro Minute. Zehn Minuten ergeben sechzig bis siebzig gesprochene Wechsel — mehr mündliche Produktion als eine ganze Gruppenstunde.
Fangen Sie heute an zu sprechen
Ein Monatsbeitrag, ohne Mindestlaufzeit, mit Sprechübung, Lingo Ascent und Prüfungsvorbereitung. Der Einstufungstest wird separat bezahlt.